Wir trauern.

Wir trauern um Rudi Luksch!
Der Textdichter von „Ein Schloss am Wörthersee“ ist von uns gegangen. Seine Lieder haben das Bar- und Kaffeehausleben in Wien geprägt und seine Musik wird die Wiener Barpianisten weiter begleiten. Auch wenn er nicht mehr selbst spielen wird so tragen die Wiener Barpianisten seine Lieder weiterhin in die Welt hinaus.
Wean is mei Wöd
Dokta
Mein Cafe
Wast du wia des bled is
I hob di immer no so gern (Maintain Love)
diese, und weiter mehr seiner Lieder erklingen in den Wiener Kaffeehäusern.

Danke für deine Lieder!
Wir werden dich vermissen.

Reinhard Wallner hat Rudi Luksch ganz besonders in Erinnerung und dankt ihm:

Ein Musiker mit Herz, Liebe zum Detail und tollen Kompositionen. Ich erinnere mich gerne an viele Musiktheoretische Gespräche mit ihm beim Schmidhansl.
Einige Erkenntnisse dieser Gespräche habe ich in dem Buch „das Professionelle Barpiano Studium“ aufgenommen. Viele Lieder kannte ich nur durch ihn.
Auf die Frage von wem denn das sei antwortet er sehr oft – von mir. So eine sensationelle Melodie, so ein wunderbarer Text – wieso kennt man das nicht aus dem Radio? Das war eigentlich die Schlüsselerfahrungen – ich habe seine Kompositionen immer öfter gespielt und meinen Kollegen davon erzählt. Und plötzlich war mir klar, dass man Eigenkompositionen unbedingt selbst interpretieren muss um eine Verbreitung zu erzielen. Ohne diese Erkenntnis gäbe es die Wiener Barpianisten wohl nicht in der Form. Dankeschön Rudi Luksch.

Reinhard Wallner (l) mit Rudi Lutsch (r)

Hören Sie hier eines der bekanntesten Wienerlieder von Rudi Lutsch:

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