Portrait einer Künstlerin. Alexandra Barnet.

 

Diesen Beitrag möchten wir einer ganz besonderen österreichischen Künstlerin widmen, die sich in der österreichischen Musikszene für den spezifischen Erhalt der Kammermusik und Barmusik einsetzt.

Alexandra Barnet trägt ihre Bestimmung schon im Namen: BAR. Dort gehört sie hin, dort blüht sie auf, dort versprüht sie ihre Lebensfreude und nimmt alle, die rund um sie stehen Mary Poppinshaft mit in ihre Welt. Obwohl sie sich selbst nie als klassische Bargängerin bezeichnet hat, so hat sie dort Wurzen geschlagen. „Die Musik“, sagt sie, ist es, die sie in den Bann zieht und immer wieder neu einfängt. In der Musik geht sie auf, hier kann ihre Kreativität über die Grenzen hinweg sprießen und verankert sich in Phrasen wie: „Herr Sanitäter, so retten sie doch meinen Peter!“

Alexandra Barnet ist freischaffende Komponistin und Textautorin aus Wien. Ihre Kompositionen sind zum Teil Auftragsarbeiten, zum Teil ergeben sie sich aus den Lebensumständen und Eindrücken aus Barnets Leben. Sie verarbeitet auf humoristische Art und Weise ihren Zugang zum Leben und bahnt sich mit den richtigen Worten, die aufhorchen lassen ihren Weg zu den Ohren der anderen Bargeher. Und nicht selten passiert es, dass Gäste ans Klavier treten und nach dem Lied fragen, das letztens die „lustige Rothaarige gesungen hat“. Ja, sie ist lustig, und sie hat die Gabe dies in ihren Liedern wiederzugeben und andere Leute damit anzustecken.

Danke, liebe Alexandra Barnet, dass du deinen Beitrag für die österreichische Barszene leistest, indem du das Spektrum des Genres um deine humorvollen Werke erweiterst und bereicherst! „Ein guter Barpianist spielt die Lieder der Barnet!“, so ein Kenner der Barpianisten Szene aus Wien.