Kaffeehausmusik

 

 

Das typische an Kaffeehausmusik ist das Spielen im Hintergrund. Der Pianist spielt unaufdringlich, dezent ohne hämmernde Motorik. In Wien gibt es seit dem 18. Jhdt. Kaffeehäuser und Kaffeehausmusik. Ein Klavier, Piano oder Flügel durfte früher für die typische Kaffeehausmusik nicht fehlen. Überall wurde musiziert. Über die Jahre hinweg hat sich der Beruf des Kaffeehauspianisten wenig geändert. Schon damals bestand das Repertoire eines Kaffeehausmusikers aus bekannten Operetten, die er speziell für den Spielgebrauch in einen Jazz-Stil umrythmisiert hat. Neben bekannten Werken wurde damals Gebrauchsmusik von unbekannten Komponisten vorgetragen. So hatten die unbekannten Künstler über die Kaffeehausmusik eine Chance, dass ihre Lieder gehört werden und vielleicht den ein oder anderen Förderer zu Tage bringen.

Heute spielt die Gruppe der Wiener Barpianisten, die Kaffeehauspianisten, Hotelpianisten und eben Barpianisten in einem Begriff vereint, vermehrt Kompositionen von unbekannten Künstlern, um eine höhere Aufmerksamkeit auf heimische Künstlerinnen und Künstler zu generieren. Aus der jungen Musikerszene treten motivierte, junge Komponisten an die Wiener Barpianisten heran und fragen um Aufnahme eines ihrer Stücke im Repertoire des Pianisten. Hiervon profitieren nicht nur die jungen Künstlerinnen und Künstler, sondern auch das Publikum, das neue Stile kennen lernt und Kaffeehausmusik als etwas ganz Besonderes neu zu schätzen lernt.

Sie finden die schönste Kaffeehausmusik in Wien im Café Diglas in der Wollzeile, im Café Prückel:
http://wiener-barpianisten.at/live-musik-wien/

Gönnen Sie sich einen Kaffee zu dieser Playlist:
https://open.spotify.com/user/bubblenote/playlist/3sO0VIT8uc4V9VDs0CBuUQ?si=bgqQMRIoSnyO4ZUYU1aQUQ